Mit ‘Grundstück’ getaggte Artikel

Gewerbeflächen in Weinheim – reichen die?

Samstag, 10. August 2013

Es gibt unzählige Gewerbeflächen in Weinheim, und das nicht nur dort wo es Bebauungspläne gibt (-hier-klicken-), sondern auch in sogenannten 34er Gebieten (§ 34 BauGB).

Wer auf bislang unbekannte, vergessene oder verfügbare Gewerbeflächen (z.B. Grundstücke und Immobilien) im Umfeld des Bürgerbegehrens aufmerksam machen will, kann gerne eine Email an uns – gerne auch mit Foto- schicken.

Ist der Bedarf an Flächen für Dienstleister (z.B. Büros) oder Wohnflächen höher ?

Stadtrat RA P. Lautenschläger ab 01.01.2013 für vier Jahre Mitgield im Gutachterausschuss

Sonntag, 06. Januar 2013

Wir sind Gutachterausschuss ;-) : Nach Vertagung in der Novembersitzung 2012, wurde StR RA P. Lautenschläger (Weinheim Plus) mit freundlicher Unterstützung von StR C. Labudda (Linke) in der Dezembersitzung des Gemeinderates 2012 in den Gutachterausschuss der Großen Kreisstadt Weinheim bestellt. Die Fraktionen und Zählgemeinschaften mussten einräumen, dass die fraktionslosen Einzelgemeinderäte den 13. Sitz im Gremium erreichen, und erweiterten trotzig das Gremium um einen Sitz (den 17.).

gutachterausschuss

Weitere Informationen & Hintergründe

1. Anschrift (Geschäftsstelle):

Gutachterausschuss für Grundstückswerte Weinheim

Vermessungs- und Katasteramt

Obertorstraße 9

69469 Weinheim

Tel. (0 62 01) 82-2 75

Fax (0 62 01) 82-2 68

Vorsitzender : Leiter des Vermessungsamtes der Stadt Weinheim (Herr MESKE)

2. Mitglieder :

StR RA P. Lautenschläger, Horazweg 4, 69469 Weinheim (Weinheim Plus)

usw.

3. Aufgaben (§§192 ff BauGB und kommunale Satzungen)

Informationen der Geschäftsstelle in einem Flyer : “Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses wertet die Kaufverträge in Weinheim in der Kaufpreissammlung aus und leitet daraus die Bodenrichtwerte in €/m² für unbebaute und voll erschlossene Grundstücke ab, die vom Gutachterausschuss als unabhängigem Gremium für die Grundstücksbewertung beschlossen werden. Diese qualifizierten und neutralen Informationen über die Weinheimer Grundstücksmarktverhältnisse können von jedermann abgefragt werden (Bodenrichtwertbescheinigungen ) und dienen als wertvoller Anhaltspunkt bei der Beurteilung von Angeboten auf dem Grundstücksmarkt und für die Bewertung von Immobilien. Darüber hinaus erstellt der Gutachterausschuss auf Antrag individuelle Gutachten des Verkehrswertes Ihrer Immobilie und hilft Ihnen bei der verlässlichen Beurteilung Ihrer Vermögenswerte.”

Einheimischenmodelle bei der Grundstücksvergabe weiterhin möglich ?

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bundesregierung und Gemeindetag stehen zu den sogenannten “Einheimischenmodellen” der Kommunen, während die EU wieder prüft. Mehr Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung des Gemeindetages (hier klicken).

Im Kern geht es bei den Einheimischenmodellen darum, kommunale Grundstücke an junge, ortsansässige Familien und Gewerbetreibende (aus städtebaulichen Gründen) zu vergünstigten Konditionen zu vergeben, um sie dauerhaft in die örtlichen Gemeinschaftsstrukturen einzubinden.

Verkauf städtischer Grundstücke – Weinheimer Automeile

Mittwoch, 11. August 2010

Weinheim Plus fordert mehr Öffentlichkeit und Transparenz, bei Beratungen und Beschlussfassungen des Weinheimer Gemeinderates rund um den Verkauf städtischer Immobilien. Nicht zuletzt eine entsprechende Rechtsaufsichtsbeschwerde von Weinheim Plus Stadtrat Rechtsanwalt Dr. Michael Lehner, führt nun zu den anstehenden öffentlichen Beratungen, die Signalfunktion haben. Dabei kann nur enttäuschen, daß das Regierungspräsidium Karlsruhe verpasst sich einmal zu den aufgeworfenen Fragen rund um den Öffentlichkeitsgrundsatz (§ 35 GemO-BW) eingehender zu äußern.

Kritisiert wird Informationspolitik des Oberbürgermeisters. Es ist eine Unart, wenn komplizierte Beschlusslagen und Verhandlungspositionen vor den gemeinderätlichen Sitzungen, am Tag der Sitzung zum Gegenstand von “Pressinformationen der Stadt”(Presserklärungen “der Stadt”) gemacht werden. Tatsächlich ist es nämlich die Aufgabe des Oberbürgermeisters Sitzungen durch die gleichzeitige, gleiche und rechtzeitigen Information der Stadträte vorzubereiten, die aus Gründen der Verhandlungstaktik natürlich vor den Beratungen des Gemeinderates nicht öffentlich werden dürfen.

Eine adäquate Darstellung der Verhandlungsverläufe durch die Verhandlungsführer auf Seiten der Weinheimer Verwaltung (die Weinheimer Wirtschaftsförderung) wird in den Sitzungsvorlagen vermisst. Schwer erklärbar auch, warum es dem Sirtschaftsförderer, der im Vorfeld der Sitzung am 21.07.2010 alle Fraktionen persönlich aufsuchte, und einen weiten Bogen um Weinheim Plus machte, nicht gelungen ist, dem Gemeinderat Verhandlungs- und Entscheidungsspielräume aufzuzeigen.

Es ist jedebnfalls wenn die Kaufinteressenten erhebliche Preisnachlässe (von ca. 10% bei Nichtberücksichtigung einer Indexierung des Kaufpreises) fordern, richtig und legitim, wenn der Gemeinderat ebenfalls Forderungen an den Käufer stellt (z.B. Klärung wo dieser Gewerbesteuer zahlen wird).

Beschlussfassungen des Weinheimer Gemeinderates stellen nicht ein Teil der Verhandlungsmasse dar, sondern sollten einen Grundstücksverkauf der Stadt verbindlich besiegeln. Ein konkretes und verbindliches Angebot des Käufers ist hierfür Voraussetzung. Nach Ablehnung des Verkaufsangebotes der Stadt (ohne Preisnachlass) wird der Kaufinteressent und die Stadtverwaltung dem Weinheimer Gemeinderat ruhig und sachlich, offen und mit den Zielvorgaben des Gemeinderates im Blick zu erläutern haben welche neuen Sachlagen, die auch in einem Entgegenkommen der Kaufinteressenten bestehen müssen nunmehr für eine erneute Befassung des Gemeinderates mit dieser Thematik sprechen.

Sollten die Verhandlungsfüher, entweder auf Seiten der Stadt, oder auf Seiten des Kaufinteressenten vergessen haben neue Entwicklungen (neue Sachverhalte) dem Gemeinderat mitzuteilen, ist dies so auch klar zu formulieren. Dann, aber auch nur dann wären erneute Beschlussfassungen des Gemeinderates angezeigt.

Der Gemeinderat der Stadt Weinheim kann dann aber nicht wie geschehen beliebig von Seiten der Kaufinteressenten oder gar von Seiten der Stadtverwaltung in den Mittelpunkt der Kritik gestellt werden.